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Lexikon
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Instrumente
Das Violoncello ist das Instrument der Familie der „Viole da braccio“ mit den tiefsten Tönen.
Es existieren zurzeit verschiedene Auffassungen zur Entstehung des Violoncellos. Eine gängige Theorie stellt die Entstehung aus dem dreisaitigen Bass dar. Eine andere Theorie beschreibt die „Bass Geig-da-braccio“, mit fünf Saiten als Vorgänger des Violoncello.
Diese Instrumente hielten sich jedoch nur bis Anfang des 18.Jahrhunderts. Eines der bekanntesten ersten Cellos, 1572 von Andrea Amati aus Cremona gebaut, gilt heute noch als beispielhafte Konstruktion.
Die ersten Begriffe für das Violoncello tauchten um das 17.Jahrhundert auf. So nannte man in Italien das Violoncello „Basso di viola da braccio, im deutschsprachigem Raum „Bass-Klein-Geig“, in Frankreich „Basse de violon“ und in England „Bass violin“.
Violoncino war seit 1641 im gebrauch, Violoncello wurde jedoch schon ab 1665 in Italien und nach und nach auch in ganz Europa als Bezeichnung für das Cello verwendet.
Eine bekannte Hypothese über den Grund der Entstehung des Violoncello erklärt, dass ein handliches Bassinstrument gesucht wurde. Vorrichtungen zur Befestigung eines Umhängegurts auf Böden älterer Instrumente bestätigen dies. Diese Theorie wird bestätigt wenn man auf die zu Mozarts Zeiten durchgeführte Straßenumzüge (Jahresabschlussfeiern der Universität Salzburg) mit Märschen und Divertimenti blickt, für die tragbare Bass-Streichinstrumente benötigt wurden.
Das Cello wird anders als die Violine und Viola von Oben nach unten gespielt. Dabei steht das Cello mit dem Stachel auf dem Boden.
Schöne Celli stellt die Firma Heinrich Gill in Bubenreuth her. Alte Meisterinstrumente (Cello) hat die Firma Chilli Music in der Vermittlung.
siehe auch: Cellosaiten



