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Lexikon
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Instrumente
Zwischen 1640-1820 war das Baryton hauptsächlich in Deutschland und Österreich verbreitet.
Das Baryton hat sein Ursprung von der Konstruktion in der Gambenfamilie und dadurch ist ein Streichinstrument. Man kann es als eine Art Bassgambe bezeichnen.
Das Baryton besitzt sechs bis sieben Streichsaiten und bis zu 25 Metallsaiten, welche hauptsächlich als Resonanzsaiten, aber auch als begleitende Stimme zu den gestrichenen Saiten genutzt werden. Der Spieler betätigt die Resonanz-saiten, die neben und unterhalb vom Griffbrett verlaufen, durch die Öffnung an der unteren Seite des Instrumentenhalses mit dem Daumen seiner Greifhand.
Das Baryton hat in seiner verbreitesten Form 130 cm Gesamtlänge. Durch den zweiten Saiten-bezug unterscheidet es sich jedoch deutlich in der Bauweise zur Gambe.
Die ältesten Komponisten für das Baryton sind in Manuskripten von der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts zu finden.
Haydn komponierte über 160 Divertimenti, Trios, Duos und Konzerte für das Baryton.
siehe auch: Streichinstrumente



